Pressemitteilung HC Mutschellen, 22. Januar 2018
Mutschellen gewinnt ohne zu glänzen

Der HC Mutschellen hat gegen den Aufsteiger und Tabellenletzten Horw seine Pflicht erfüllt. Der 28:25-Auswärtssieg war selten gefährdet, aber auch nicht brillant herausgespielt.

(Christoph Hajagos) Nachdem die Partie zwischen dem Liganeuling Horw und den Freiämtern ursprünglich auf die Mittagszeit des letzten Samstag angesetzt worden war, war es dem einen oder anderen Akteur doch noch etwas früh, so dass sich die beiden Equipen darauf verständigten, das Spiel bereits am Freitagabend auszutragen. Dadurch fehlte dem HCM zwar eine zusätzliche Trainingseinheit, doch gegen ein mögliches Ausschlafen am Samstag hatte eigentlich auch niemand etwas einzuwenden.

Im direkten Vergleich hatte der HC Mutschellen gegenüber dem TV Horw zwei wichtige Argumente im Köcher. Einerseits zeigten die Freiämter dem Aufsteiger gleich im ersten Meisterschaftspiel die Gangart der zweiten Liga auf und fegten den Liganeuling mit 34:22 regelrecht aus der Halle und andererseits haben die Mutscheller sieben Punkte mehr ergattert. Einziger „Trumpf“ der Luzerner war die Tatsache, dass sie gegen Baar/Zug zumindest einen Punkt und gegen Willisau sogar deren zwei gewonnen haben, während der HCM gegen diese beiden Teams jeweils als Verlierer vom Platz musste.

Spiel unter Kontrolle, mehr aber auch nicht

Nach einem konzentrierten und disziplinierten Start führten die Gäste aus dem Aargau bald einmal mit drei Toren Vorsprung, konnten diesen aber nicht weiter ausbauen. Zu oft fehlten im Abschluss die entscheidenden Zentimeter und der Ball flog ans statt ins Tor. Dies nutzten die Horwer, um dem vermeintlichen Favoriten wieder näher zu kommen. In der 22. Minute konnten die Innerschweizer zum 8:8 ausgleichen und veranlassten HCM-Trainer Stefan Konkol, sein Team-Time-out zu beziehen. Es kam danach sogar noch besser für die Gastgeber. Sie konnten für einige Augenblicke die Führung übernehmen, eher der HCM in der Schlussphase der ersten Halbzeit nochmals einen Gang zulegen konnte. Nach Ablauf der ersten dreissig Minuten führten die Aargauer knapp mit 13:11.

Nach 50 Minuten war das Spiel entschieden

Nach 38 Minuten mussten die Mutscheller eine heikle Situation überstehen, als sie zunächst in einfacher, eine Minute später sogar in doppelter Unterzahl agieren mussten. Doch die Freiämter überstanden diese Phase, kamen sogar mit zwei Mann weniger auf dem Platz zu einem Torerfolg und zogen dem Gegner danach den Zahn. Bis zur 50. Minute konnten die Gäste ihre Führung bis auf fünf Tore ausbauen und liefen eigentlich nicht mehr Gefahr, die Partie noch aus der Hand zu geben. Aber eben eigentlich. Mit der Führung im Rücken konnte Konkol einige Umstellungen in seiner Mannschaft vornehmen, musste aber mit ansehen, dass die Innerschweizer die Fehler des HCM ziemlich eiskalt ausnutzten. Trotzdem konnten sie es nicht verhindern, dass der Gast mit dem 28:25-Auswärtserfolg beide Zähler in den Aargau entführte.

Erneutes Vier-Punkte-Spiel

Nach dem Sieg gegen das Schlusslicht geht es für den HC Mutschellen bereits am kommenden Samstag mit dem Heimspiel gegen dem STV Willisau weiter. Die Luzerner haben einen Punkt weniger, aber ein Spiel mehr auf dem Konto und konnten sich im Hinspiel mit 32:28 durchsetzen. Für Konkol und seine Mannschaft steht eine wichtige Partie an. Mit einem Sieg vor heimischem Publikum könnten die Freiämter den Vorsprung auf die Abstiegsplätze festigen, wenn nicht sogar ausbauen. Der Mutscheller Trainer zeigte sich vor dem Spiel gegen Willisau vorsichtig optimistisch: „Das Spiel beginnt bei 0:0. Im Hinspiel standen mit Jan Tanner und Duje Vukadin zwei Akteure erstmals in dieser Saison für uns im Einsatz und mussten die Bindung zur Mannschaft noch finden. Mittlerweile haben sie sich besten eingelebt und sind wichtige Stützen für unser Team geworden. Aber eben, wir starten wieder bei null, die Ausgangslage ist am Anfang völlig offen.“

TV Horw – HC Mutschellen 25:28 (11:13). Horwerhalle Horw. – 50 Zuschauer. – SR Quaile/Veltman. – Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Horw, 4-mal 2 Minuten gegen Mutschellen. – Horw: Kilchoer; Bieri, Heinzer, Knüsel (3), Lingg (1), Mozzatti (1), Pfister (1), Portmann (9/1), Schuler (1), Spindler, Spörri (1), Thalmann (8) – Mutschellen: Wymann; Baur (1), Bossard (2), Gündel, Miranda (6/3), Pantic (1), Schönenberger, Tanner (10/1), Vukadin (7), Walther (1). – Bemerkungen: Frei bei Horw, Barbian, Füglistaler, Kyburz und Vetsch bei Mutschellen nicht eingesetzt. – Timeout: Mutschellen (22./8:8). – Mutschellen ohne Dätwyler, Rüegg, Schelbert (alle nicht im Aufgebot), Leuenberger (verletzt), Michel (Militär) und Ulrich (Ferien).



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