Pressemitteilung HC Mutschellen, 29. Januar 2018
Mutschellen überfährt Willisau

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres nimmt der HC Mutschellen erfolgreich Revanche und schlägt den STV Willisau deutlich mit 28:19.

(Christoph Hajagos) Anfangs Dezember präsentierte sich der HC Mutschellen letztmals seinem treuen Heimpublikum. Gegen Borba Luzern setzte es eine Niederlage ab, danach waren die Freiämter dreimal in der Fremde im Einsatz. Zum Jahresausklang musste man im Muotathal beide Punkte zurücklassen, dafür gelang den Mutschellern der Einstieg ins neue Jahr. Sowohl bei der SG Horgen/Wädenswil wie auch beim TV Horw nahm der HC Mutschellen beide Zähler mit zurück in den Aargau. Und dort wollten die Freiämter auch die beiden Punkte beim ersten Heimauftritt nach dem Jahreswechsel behalten. Zudem hatten die Mutscheller gegen den STV Willisau noch eine offene Rechnung zu begleichen. Nach dem Hinspiel Ende Oktober musste der HCM ohne Punkte im Gepäck die Heimreise antreten.

Ausgeglichene Startphase

Die Geschichte der ersten Halbzeit lässt sich in zwei Abschnitte unterteilen. In den ersten zwanzig Minuten begegneten sich die beiden Mannschaften auf Augenhöhe. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzten. Der HCM führte zwar zwischenzeitlich mit 7:5, die Gäste aus dem Luzerner Hinterland vermochten den Rückstand aber innert kurzer Zeit wettzumachen. Nach dem 8:8 und einem Team-Time-out stellte Willisaus Trainer Stefan Zimpelmann seine Defensive um, doch damit ebnete er den Gastgebern den Weg, in der Schlussphase der ersten Halbzeit ein erstes Ausrufezeichen zu setzten. In den verbleibenden acht Minuten zogen die Freiämter dank einer stabilen Abwehr und einer sehr guten Chancenauswertung bis auf 15:8 davon.

Mutschellen im Spielrausch

Jan Tanner und Walber Miranda eröffneten nach dem Seitenwechsel das Skore für den HCM und zeigten gleich auf, dass der Gastgeber seinen Vorsprung in der zweiten Halbzeit nicht nur verwalten wollte. Der STV Willisau versuchte dagegenzuhalten, es blieb jedoch beim Versuch. Der HC Mutschellen zog den Luzernern den Zahn und führte zur Halbzeitmitte erstmals mit zehn Toren Vorsprung (23:13). Vor allem gegen den sprung- und wurfgewaltigen Tanner fanden die Willisauer kein Rezept. Am Ende verbuchte der Linkshänder, der im Hinspiel sein Debut für den HCM gegeben hatte, zwölf Treffer. Und als die Gäste dessen Kreise einzuengen versuchten, sprangen seine Mitspieler in die Bresche. Am Ende deklassierten die Freiämter den STV Willisau mit 28:19 und festigten ihren Platz im breiten Tabellenmittelfeld.

Lob vom Gästetrainer

Willisaus Coach Zimpelmann zollte dem HCM Respekt und Lob: „Der Sieg geht diskussionslos in Ordnung. Mutschellen war schlichtweg besser. Bei uns war nach dem dritten Spiel innert einer Woche die Luft draussen. Aber auch sonst wäre es für uns schwer geworden.“ Sein Trainerkollege, Mutschellens Stefan Konkol, fand schnell den Grundpfeiler für den Erfolg: „Aus der starken Defensive kamen wir zu einfachen Toren und das gab uns das Selbstvertrauen, die Partie zu diktieren. Bis zum 8:8 in der ersten Halbzeit taten wir uns noch etwas schwer, dann war aber der Bann gebrochen. Im Vergleich zum Hinspiel, als Duje Vukadin sein Comeback und Tanner seinen Einstand gaben, funktionieren nun die Automatismen besser. Das Team hat seither einen grossen Schritt vorwärts gemacht. Nun folgen aber noch weitere wichtige Spiele.“

Erstes Kräftemessen mit Malters

Gegen zehn der elf Ligakonkurrenten hat der HC Mutschellen in dieser Saison bereits gespielt, gegen Horgen/Wädenswil, Horw und nun gegen Willisau bereits zweimal. Jetzt folgt am kommenden Wochenende das erste Aufeinandertreffen mit dem HC Malters. In der Vorsaison behielt jeweils das Heimteam die Oberhand. Ginge die Serie so weiter, so hätten die Freiämter am nächsten Samstag im Luzerner Hinterland keine Aussicht auf zwei Punkte. Glaubt man jedoch der SHV-Statistik, dann dürfen sich die Handballfans auf ein spannendes Spiel freuen. Die Prognose zeigt ein „Fifty-fifty-Spiel“ voraus, haben die beiden Teams nach 14 Runden jeweils 14 Punkte auf dem Konto. Lediglich bei der Tordifferenz unterscheiden sich die beiden Mannschaften und diese spricht klar für den HC Mutschellen, der mit plus 29 eine deutlich bessere Bilanz aufweist als der HC Malters, der mit minus 36 dasteht.

HC Mutschellen – STV Willisau 28:19 (15:8). Burkertsmatt Widen. – 200 Zuschauer. – SR Hitz/Lämmler. – Torfolge: 0:1, 1:1, 1:2, 3:2, 3:3, 4:3, 4:5, 7:5, 7:7, 8:7, 8:8, 15:8; 17:8, 17:11, 18:11, 18:12, 19:12, 19:13, 23:13, 23:15, 25:15, 25:16, 26:16, 26:18, 28:18, 28:19. – Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Mutschellen, 5-mal 2 Minuten gegen Willisau. – Mutschellen: Wymann, Barbian (ab 46.); Baur (1), Bossard, Gündel (1), Miranda (6/2), Pantic (1), Tanner (12), Ulrich (1), Vetsch, Vukadin (5), Walther (1). – Willisau: Schmidli, M. Fischer (ab 45.); Aregger, Büchli, Cranz (4), Dätwyler (5), S. Fischer, Grüter, Häfliger (3), Lampart (1), Peter, Scherrer, Willimann (6). – Bemerkungen: Füglistaler und Hubli bei Mutschellen, Krummenacher bei Willisau nicht eingesetzt. – Miranda schiesst Penalty an die Latte (48./23:14). – Time-out: Willisau (22./8:8). – Mutschellen ohne Leuenberger (verletzt) und Michel (Militär).



Hier das PDF herunterladen!Diesen Spielbericht gibt es auch im pdf-Format. Du kannst ihn hier ansehen oder herunterladen. (Rechtsklick, dann "Speichern unter...")


Unsere Supporter und Sponsoren
SASCHA S GMBH | TEMEC AG Rainer Czaykowsky | Isabelle Schmid-Keilholz | Kurt Aegerter | René Föhn | Werner Nussbaum | Kurt Stengele | Pius Joller | Daniel Brem | Stefan Neu | Rudolf Meier-Hufschmid | Jürg Meyer | Erwin Wagenhofer | Heribert Isler | Patrik Hug | Christian Meier | Albert Steiner | Marcel Armati | F. ARNET AUTOMOBILE | Urs Jordi | Roger Staubli | Peter Meyer | Stefan Holliger | Markus Wyss | Mark Schönenberger | Georg Schiesser | Peter Ulrich | Urs Leuenberger | Thomas Koller | Anton Bernet | Viktor Hüsser | Christoph Hajagos | Michael Hajagos | Rolf Huber | Adriano Frassetto | René Steinmann | Alexi's Bar (Erich Palz) | Markus Walser | Marco Minacci | Stefan Kislig | Christian Michel | Maja Michel | Valentin Oskar Schüepp | Ernst Fuhrer | FC Mutschellen | Peter Michel | Hanspeter Brem | Oliver Jent | Nathalie Lara Hämmerli | Marco Salm | Rafael Hernandez Schmid | Max Ackermann | Peter Aegerter | Marcel & Barbara Hug | Max Welti | Matthias Hüppi | Niklaus Haage | Martin Oester | Jörg Fischer | Heribert Burkart | Christian Schaich | Marcel Kiechl | Marco Bruno Spadacini | Hans Ulrich Dubach | Hans Sterzl | Alain Bosshard | Andreas Meier | Adriano Frassetto | Roman + Patricia R. Stierli-Koch | Markus Ackermann | Yvonne Jenny | Manuela Lanz |