Pressemitteilung HC Mutschellen, 5. März 2018
Mutschellen kehrt zum Siegen zurück

Nachdem der HC Mutschellen vor Wochenfrist gegen Sursee erstmals nach fünf Siegen wieder als Verlierer vom Platz musste, fanden die Freiämter zuhause gegen Stans zum Siegen zurück. Die Nidwaldner wurden mit 28:15 regelrecht aus der Halle gefegt.

(Christoph Hajagos) Wie in der Hinrunde mussten die Handballer vom Mutschellen nach der Niederlage gegen Sursee unmittelbar danach gegen die Reserven des B-Ligisten Stans antreten. Im Hinspiel lagen die Freiämter in der Innerschweiz phasenweise mit bis zu vier Toren im Rückstand, konnten sich aber immer wieder aufrappeln und am Ende die Punkte mit einem knappen 24:23-Auswärtssieg mit nach Hause nehmen. Und diesen Erfolg würden die Freiämter nur allzu gerne bestätigen, denn mit einem Sieg gegen den Tabellenvierten Stans würden sie deren vierten Platz in der Tabelle übernehmen.

Es beginnen die Rechnereien

Dass Stans die Saison bereits abgeschrieben hat, zeigte sich schon vor dem Spiel an zwei Punkten. Einerseits verzichten die Innerschweizer auf einen möglichen Aufstieg, andererseits reiste Stans ohne sieben Akteure in den Aargau, die noch im Hinspiel eingesetzt wurden. Das NLB-Team der Innerschweizer kämpft derzeit noch um den Ligaerhalt und braucht daher die wichtigsten Kräfte.

Der HC Mutschellen dagegen wittert nach den vielen Rückzügen der Konkurrenz so etwas wie Morgenluft. Mindestens Platz vier wird am Ender der Saison nötig sein, um allfällig an den Aufstiegsspielen teilnehmen zu dürfen. Und genau diesen vierten Platz hatten die Freiämter vor der Partie im Visier. Nur gerade ein Pünktchen trennten die Mutscheller und Stans im tabellarischen Nachbarschaftsduell.

Spannung gab es nur zu Beginn

Der HC Mutschellen war von Beginn an gewillt, dem Gegner zu zeigen, wer Herr im Hause ist. Aus einer stabilen Abwehr heraus kamen die Freiämter bereits früh zu einem ersten kleinen Polster und führten nach fünf Minuten 3:0. Danach fingen sich die Innerschweizer und konnten wenigstens bis auf 3:2 verkürzen. Näher kamen sie dem HCM in der gesamten Spielzeit nicht mehr. Und somit ist die Geschichte der ersten Halbzeit schnell erzählt. Kontinuierlich bauten die Hausherren ihren Vorsprung aus, in der 20. Minute führten die Freiämter bereits mit 11:4. Die Gäste waren nur noch bedingt zu Reaktionen fähig, zu dominant traten die Mutscheller auf. Und wenn dann doch ein Abschlussversuch der Stanser den Weg aufs Tor der Freiämter fand, stand mit Ricardo Barbian ein sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten. So endete die erste Halbzeit eher unspektakulär mit 14:7. Das Resultat hätte aber durchaus noch höher ausfallen können, vergaben die Mutscheller zwischenzeitlich doch etwas zu viele Chancen.

Mutschellen dominierte

Mit viel Elan kehrte das Team von HCM-Trainer Stefan Konkol aus der Kabine zurück. Bis zur 34. Minute bauten die Freiämter ihren Vorsprung auf zehn Tore (17:7) aus und standen den Gästen erst danach den ersten Treffer nach dem Seitenwechsel zu. Es sollte danach nochmals acht Minuten dauern, ehe die Innerschweizer zum nächsten Torerfolg kommen sollten. Da führten die Hausherren bereits mit 21:8. Mitte der zweiten Halbzeit pendelte sich der Vorsprung der Freiämter bei den zwölf, dreizehn Toren ein. Die Stanser konnten nicht mehr zulegen, die Mutscheller kontrollierten das Geschehen, ohne dabei die Disziplin zu verlieren. Selbst als die Gäste mit einem siebten Feldspieler anstelle ihres Torhüters agierten, kamen die Innerschweizer nicht mehr zur erwünschten Resultatkosmetik. Bereits in der 58. Minute stand mit 28:15 das Schlussresultat fest, die restliche Zeit verkam zum Kehraus-Spiel.

Zufriedener HCM-Trainer

„Bei solchen Konstellationen musst du dich in erster Linie auf dein eigenes Spiel konzentrieren“, verriet HCM-Trainer Konkol das „Erfolgsrezept“ seiner Mannschaft, „gerade, wenn es für den Gegner um nichts mehr geht. Daher war es gegen Stans wichtig, aus einer stabilen Defensive heraus die Innerschweizer von Beginn an unter Druck zu setzen.“ Und diesem Druck waren die Innerschweizer über die gesamte Spieldauer nicht gewachsen. Mit dem Sieg hievten sich die Freiämter an den Stansern vorbei auf Rang vier, jenen Platz also, der am Ende der Saison nötig wäre, um eventuell an den Aufstiegsspielen teilzunehmen.

„Nächstes Top-Spiel“

Für Konkol ging der Fokus nach dem deutlichen Sieg gegen Stans schnell Richtung nächster Aufgabe. Bereits am kommenden Samstag empfangen die Freiämter den virtuellen Leader Kriens. Die Luzerner liegen derzeit punktgleich hinter Sursee auf dem zweiten Platz, haben aber ein Spiel weniger ausgetragen. Gegen die Innerschweizer hat der HC Mutschellen noch eine offene Rechnung zu begleichen. Im Hinspiel vor dreieinhalb Monaten führten die Krienser zwar die feinere Klinge, die Freiämter konnten dem Klassenprimus jedoch Paroli bieten und mussten sich nur knapp mit 30:29 geschlagen geben. Diese Scharte will das Team von Trainer Konkol vor eigenem Publikum ausmerzen. „Ich freue mich auf das Top-Spiel, gerade vor den eigenen Fans“, blickte der HCM-Trainer auf die nächste Aufgabe.

HC Mutschellen – BSV Stans II 28:15 (14:7). Burkertsmatt Widen. – 200 Zuschauer. – SR Bauknecht/Ryser. – Torfolge: 3:0, 3:2, 5:2, 5:3, 6:3, 6:4, 11:4, 11:5, 12:5, 12:6, 14:6, 14:7; 17:7, 17:8, 21:8, 21:9, 22:9, 22:11, 23:11, 23:12, 25:12, 25:13, 27:13, 27:14, 28:14, 28:15. – Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Mutschellen, 3-mal 2 Minuten gegen Stans. – Mutschellen: Barbian, Hubli (ab 55.); Baur (4), Bossard (3), Füglistaler, Gündel (8), Miranda (4/1), Sax, Ulrich (2), Vetsch (1), Vukadin (6), Walther. – Stans: Christen, Schneider (ab 31.); D. Achermann (2), S. Achermann (2), Barmettler (1), Ferwerda (2), Gubler, Keiser (1), Omlin (4), Schmitter (1), Zutter (2/1). – Bemerkungen: Zutter verschiesst Penalty (23./12:5). – Time-out: Stans (18./9:4 und 50./24:12). – Mutschellen ohne Leuenberger (verletzt), Michel, Wymann (beide Arbeit) und Pantic (abwesend).



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